Skala zur Diagnose bipolarer Spektrumstörungen, BSDS

Online-Test


Die Skala zur Diagnose von Störungen des bipolaren Spektrums (BSDS) wurde von Ronald Pies (Ronald Pies) entwickelt und von Nassir Ghaemi (S. Nassir Ghaemi) mit Kollegen weiter verbessert. Die Methode ist zur Erkennung von Anzeichen von Zuständen gedacht, die zum bipolaren Spektrum gehören – sowohl ausgeprägte als auch moderate Formen.

Die Skala beschreibt charakteristische Veränderungen von Stimmung und Energieniveau – von erhöhter Aktivität und gehobener Stimmung bis zu Phasen von Kraftlosigkeit und einem verminderten emotionalen Hintergrund. Aufgrund der Gesamtheit der Antworten wird der Grad der Ausprägung dieser Schwankungen und ihr Einfluss auf den allgemeinen Zustand bestimmt.

BSDS hilft, ein ganzheitliches Bild möglicher Erscheinungsformen des bipolaren Spektrums zu gewinnen und dient als unterstützendes Instrument für die vorläufige Einschätzung der emotionalen Stabilität.

Online-Test

Anleitung:

Ihnen werden 19 Aussagen vorgelegt, die jeweils mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden. Bitte lesen Sie jede Aussage sorgfältig und entscheiden Sie, ob sie auf Ihre eigenen Erfahrungen zutrifft.

Im Anschluss folgt eine zusammenfassende Aussage, mit der der Gesamteindruck der zuvor beantworteten Aussagen eingeschätzt wird. Für diese Aussage stehen vier Antwortmöglichkeiten zur Verfügung.

Bitte beantworten Sie alle Aussagen möglichst spontan und entsprechend Ihren eigenen Erfahrungen.


  1. Manche Personen bemerken von Zeit zu Zeit, dass sich ihre Stimmung und/oder ihr Energieniveau stark verändern.

  2. Diese Personen stellen fest, dass ihre Stimmung und/oder ihr Energieniveau zeitweise sehr niedrig und zu anderen Zeiten sehr hoch ist.

  3. Während ihrer „niedrigen“ Phasen verspüren diese Personen häufig einen Energiemangel, das Bedürfnis, im Bett zu bleiben oder mehr zu schlafen, sowie wenig oder keine Motivation, notwendige Aufgaben zu erledigen.

  4. Während dieser Phasen nehmen sie häufig an Gewicht zu.

  5. Während der niedrigen Phasen fühlen sich diese Personen oft „niedergeschlagen“, dauerhaft traurig oder depressiv.

  6. Manchmal fühlen sie sich während der niedrigen Phasen hilflos oder haben sogar suizidale Gedanken.

  7. Ihre Leistungsfähigkeit im beruflichen oder sozialen Bereich ist beeinträchtigt.

  8. In der Regel dauern die niedrigen Phasen mehrere Wochen, manchmal jedoch nur einige Tage.

  9. Personen mit diesem Muster können zwischen den Stimmungsschwankungen eine Phase „normaler“ Stimmung erleben, in der sich Stimmung und Energieniveau angemessen anfühlen und die Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigt ist.

  10. Anschließend kann es zu einer ausgeprägten Veränderung oder einem deutlichen „Umschlagen“ des Befindens kommen.Anschließend kann es zu einer ausgeprägten Veränderung oder einem deutlichen „Umschlagen“ des Befindens kommen.

  11. Das Energieniveau steigt über das individuell übliche Maß hinaus, und es werden häufig zahlreiche Aktivitäten durchgeführt, die sonst nicht bewältigt würden.

  12. Während dieser „hohen“ Phasen fühlen sich manche Personen, als hätten sie übermäßig viel Energie oder als seien sie stark aktiviert („überdreht“).

  13. In den hohen Phasen können Reizbarkeit, innere Anspannung oder aggressives Verhalten auftreten.

  14. Manche Personen übernehmen während der hohen Phasen gleichzeitig zu viele Aktivitäten.

  15. Während der hohen Phasen kommt es bei einigen Personen zu problematischem Ausgabeverhalten oder unüberlegten finanziellen Entscheidungen.

  16. In diesen Phasen können die Betroffenen gesprächiger, kontaktfreudiger oder sexuell aktiver sein als gewöhnlich.

  17. Das Verhalten während der hohen Phasen kann von anderen als ungewöhnlich oder störend wahrgenommen werden.

  18. Während der hohen Phasen geraten manche Personen in Konflikte mit Arbeitskollegen oder sogar mit der Polizei.

  19. Während der hohen Phasen kann es zu einem erhöhten Konsum von Alkohol oder nicht ärztlich verordneten Substanzen kommen.

  20. Nachdem Sie diese Beschreibung gelesen haben, wählen Sie bitte eine der folgenden Aussagen aus: